Im Mai 2008 begann nach dem ersten Provisorium vom Winter 2008 der Bau einer kleinern Anlage. Die Mama-Bahn besteht aus einem in sich geschlungenden Kreis. Die Basis für die Gleise bildet ein Graben mit Sandeinlage und Pflastersteinen. Die Stromversorgung wird über drei Einspeisungen an den schraubbaren Schienenverbindern sichergestellt. Die Anlage wird analog gefahren und dient auch als Testlabor für Schienenverbinder, Einschotterungsfixierung und Fundament.

Im September 2008 wurde mit dem ersten Bauabschnitt der Harmersbach-Tal-Bahn begonnen. Der Abschnitt beschränkte sich auf den Bereich am Zaun entlang und durchs Gemüsebeet. Hierbei wurde gleich die Zukunft bedacht und ausreichend Leitungen für Elektrik und Steuerung vorgesehen (komplette Verrohrung im Fundamentbereich der Gleise). Im Bereich Gemüsebeet wurden zwei Brücken montiert die das Bild der Gleisführung abrunden. Ein Übergang in den inneren Bereich des Gemüsebeets wurde geschaffen.

Durch eine glückliche Gegebenheit konnte ich einen Kofferraum Pola-Gebäude von einer Anlagenauflösung in der Schweiz bekommen und der beginnende Winter wurde für die Instandsetzung und den Umbau der ersten beiden Gebäude (Bahnhof und Lagerschuppen) genutzt. Hierbei wurden rundstrahlende LEDs verwendet und die Auslegung der Technik auf 24V DC festgelegt.

Im Herbst wurden im Schopf (Scheune) erste Versuchsaufbauten mit Steigungen für die Planung gemacht.

Der Winter wurde auch zum Bau eines Schneepflug-Prototypen verwendet. Als Basis diente ein zweiachsiger Niederbordwagen von LGB. Geplant war, das Schneeschild über einen Servo zu steuern. Doch der Prototyp wurde verworfen und im Herbst 2009 sollte der nächste folgen.